Wissen wirkt

Die Heilpflanzenwelt

 

Zusammenfassung

Seit Jahrhunderten werden Nutzpflanzen nicht nur gegessen: Sie werden aufgrund ihrer besonderen Aromen oder Inhaltstoffe auch zur Heilung körperlicher wie geistiger Beschwerden eingesetzt oder sind unverzichtbarer Bestandteil traditioneller (Reinigungs-)Rituale und Zeremonien. Das Wissen um ihre Anwendung ist oft an eine ganz bestimmte Region oder Kultur gebunden und damit sehr wertvoll. Heute wird es den traditionellen Anwender_innen durch kommerzielle Patente oft ohne Ausgleich weggenommen (Stichwort „Biopiraterie“). Daher zeigen wir den Besuchenden über eine großformatige Weltkarte und bunte Kontinent-Hochbeete Heilpflanzen aus der ganzen Welt, sensibilisieren für bekanntes und exotisches (altes) Wissen, geben Anwendungshinweise und fragen nach einer fairen Nutzung. Die Installation befindet sich im Garten von Schloss Ippenburg im Osnabrücker Land.

Details

Die Installation steht nahe einer Mauernische am Rande des Schloss-eigenen Küchengartens. Sie besteht aus einer großformatigen Wandkarte, vor der fünf Pflanzboxen angeordnet sind.

  • Die Wand-Weltkarte (3x2m) zeigt die fünf Kontinente in bunten Farben. Sie besteht aus wetterfestem Planenmaterial und fungiert als erster Blickfang. Zudem dient sie den Betrachtenden als Orientierungsrahmen: Die Karte zeigt nicht nur die Welt, sondern erklärt unter dem Slogan „Eine Expedition in die Welt der Heilpflanzen“ auch den „Arbeitsauftrag“ und den Hintergrund der Installation. So werden die Besuchenden eingeladen, die geographisch passenden Pflanzen in den Boxen zu entdecken und sich mit der Bedeutung alten Wissens auseinander zu setzen.
  • Vor der Weltkarte stehen in lockerer Anordnung fünf unterschiedlich große, quadratische Hochbeete. Sie symbolisieren die fünf Kontinente, sind entsprechend farbig angestrichen und tragen ein Schild („Was bietet das Beet?“), das in knapper Form interessante Heileigenschaften und Anwendungsgebiete der ausgestellten Arten aufführt. Die Größe der Kästen ist ungefähr ihrer tatsächlichen Landmasse nachempfunden, entsprechend ist die Asien-Box (1,10 x 1,10m) am größten, die Australien-Box (0,5 x 0,5m) am kleinsten.
  • Jede Box ist mit 6-19 Heilpflanzenarten bestückt, die auf dem jeweiligen Kontinent vorkommen und dort für die körperliche und geistige Gesundheit sowie rituelle oder zeremonielle Anlässe genutzt wurden und werden. Die Verwendung der einzelnen Arten ist auf kleinen Holzschildchen kurz genannt, die Gesamtheit der Pflanzen pro Kontinent einem Motto zugeordnet: Europa zeigt mit der „Heimischen Hausapotheke“ verkannte „Unkräuter“ und fast vergessene Hildegard-Heilpflanzen, Nord- und Lateinamerika zeigen mit dem „Wissen der Ahnen“ traditionelle Medizin- und Ritualpflanzen der dortigen Indigenen, Afrika thematisiert unter „Faire Nutzung“ die Problematik der Patentierung des (jahrhunderte-) alten Anwendungswissens und Asien weist unter der Überschrift „Ewiges Leben“ auf die ganzheitliche Sichtweise bzw. die Verbindung körperlicher und geistiger Gesundheit u.a. der Traditionell Chinesischen Medizin (TCM) hin. Australien/Ozeanien schließlich steht mit Teebaum und Kanuka für die „Düfte & Aromen“ dortiger Wundersträucher gegen alle möglichen Leiden.
  • Ein zweiseitiger A5-Flyer steht in wasserfesten Boxen zur Mitnahme bereit, fasst den Installations-Hintergrund zusammen und inspiriert mit Handlungsoptionen für die eigene Heilpflanzenpflege. 
Von Europa...

Von Europa...

...nach Afrika...

...nach Afrika...

...und Asien

...und Asien

    Hintergrund

    Gesundheit ist ein Thema, das die Menschen überall auf der Welt seit Jahrhunderten umtreibt. In unserem direkten Umfeld vergessen wir dabei heutzutage schnell, dass ein Großteil medizinisch wirksamer Substanzen seinen Ursprung in der Natur und v.a. in den Pflanzen hat: Die Acetylsalicylsäure der klassischen weißen Tablette gegen Kopfschmerzen stammt aus der Weidenrinde, das Taxol aus der Rinde der pazifischen Eibe ist in verschiedenen Krebs-Medikamenten zu finden und das asiatische Mahagonigewächs Anglaia erhält den Wirkstoff Silvestrol, der bei Ebola hilft. Es gibt unzählige weitere Beispiele medizinisch eingesetzter und nachgebauter pflanzlicher Wirkstoffe, die nicht nur bei körperlichen, sondern auch psychischen Krankheiten (Depression etc.) wirken können. Die sowohl kleinere Beschwerden als auch ernstere Leiden abdecken oder noch heute für Reinigungsrituale oder Gesundheits-Zeremonien indigener Gemeinschaften benutzt werden.

    Gleichzeitig bekommt der traditionelle Heilgedanke auch in unserem modernen Gesundheitssystem seit Jahren (wieder) Aufwind: Apotheken bewerben pflanzliche Arzneien, mehr Menschen nutzen (Tee-)Kräuter und folgen dem Heilverständnis der Traditionell Chinesischen Medizin oder der klassischen Homöopathie. Oder aber sie forschen in mittelalterlichen Standardwerken und moderner Literatur zu gesundheitsfördernden Wildkräutern nach dem Kick aus der Wildnis. Denn tatsächlich wachsen mit Löwenzahn, Brennnessel und Giersch traditionelle Entschlacker, Entsäurer und Vitamin-C-Bomben direkt am Haus und im Garten. Darüber hinaus schmeckt frisch aufgebrühter Tee aus Pfefferminzblättern oder Kamillenblüten ungleich leckerer als die abgepackten Verwandten aus dem Supermarkt.

    Im globalen Süden, in Regionen ohne medizinische Rundumversorgung, sind die Menschen hingegen darauf angewiesen, die Naturapotheke zu nutzen. Und tatsächlich: ob Zahn- und Kopfweh, Ausschlag, Durchfall oder Menstruationsbeschwerden, ob Bluthochdruck oder Krebs, Schlaflosigkeit, Stress oder akute Erschöpfungszustände – gegen alles ist im Zweifelsfall ein Kraut gewachsen. Viele Kräuter sind echte Geheimwaffen. Ihre traditionelle Nutzung ist oftmals eine ganzheitliche, d.h. die körperliche wie geistige Gesundheit werden als Einheit gedacht, das Eine gesundet nicht ohne das Andere.

    Und hier kommen wir zur großen Herausforderung in der spannenden Thematik Heilpflanzen: Ohne die Kenntnis über ihr überliefertes Anwendungswissen sind sie schlicht nutzlos oder gehen unwiederbringlich verloren, wenn die jeweiligen Expertinnen und Experten – in der indigenen Welt Lateinamerikas und Afrikas oft einzelne „alte Weise“ oder sehr erfahrene Heiler_innen – nicht mehr in der Lage sind, ihr jahrzehntealtes Erfahrungswissen an die Jüngeren weiterzugeben. Gründe dafür können bspw. sein, dass sie zu betagt sind, dass sie nicht mehr gefragt werden oder dass die traditionelle Wissensweitergabe des praktischen Machens und Zeigens modernen, schnelllebigen Gewohnheiten widerspricht. Zudem braucht die Vermittlung des Heilwissens, wie die HelpAge-Projekterfahrungen aus Peru zeigen, auch ein besonderes zwischenmenschliches Vertrauensverhältnis, um den eigenen Nachkommen oder interessierten Schüler_innen „offenbart“ zu werden.

    Tatsächlich wurde und wird das Vertrauen im Zuge des Hypes um natürliche Wirkstoffe nicht selten missbraucht. So ist die Frage, wie die ursprünglichen Anwender_innen der südafrikanischen Kap- oder Heil-Pelargonie, eine Pflanze, die die Grundlage eines bekannten und durchaus kostspieligen Bronchitispräparates darstellt, am Gewinn des Pharmaunternehmens beteiligt werden bzw. ihr Wissen gerecht honoriert bekommen? Es gibt viele ähnliche Fälle, wo andere mit ursprünglich indigenem Wissen das große Geld machen: Neem-Auszüge in der Zahnreinigung, die Wirkstoffe des Madagaskar-Immergrüns in der Chemotherapie, das Curare-Pfeilgift als Narkosemittel, das Chinin des Chinarindenbaums in Malariamedikamenten (vgl. https://www.regenwald-schuetzen.org/regenwald-wissen). Diese sogenannte Biopiraterie beschreibt die Patentierung (oder andere Formen geistigen Eigentums) von biologischen Ressourcen und/oder traditionellem Wissen, die ohne adäquate Autorisierung oder finanzieller Entschädigung von anderen Ländern - üblicherweise  Entwicklungsländern - oder indigenen und lokalen Gemeinschaften entnommen wurden (vgl. Daniel F. Robinson: Confronting Biopiracy: Challenges, Cases and International Debates). Diese Wissens-Privatisierung wird für die originären Nutzer_innen zu einem immer größeren Problem. Laut Gunnar Jeremias von der Universität Hamburg sind Dreiviertel der ca. 7.000 pharmazeutischen Produkte pflanzlichen Ursprungs von Heilverfahren indigener Gemeinschaften abgeleitet. Ob und wie diese durch einen gerechten Vorteilsausgleich entschädigt wurden, ist nicht immer klar. Darum erfordert die Kommerzialisierung von (traditionellem) Wissen internationale Regulation und hat zum Aufbau internationaler Regelungssysteme geführt, die eine gewisse Kontinuität und Stabilität gewähren sollen. Von Bedeutung sind insbesondere das TRIPS-Abkommen zum Schutz geistiger Eigentumsrechte und die Biodiversitätskonvention (CBD, siehe Bundeszentrale für politische Bildung). 

    Projekteigenes Begleit-/digitales Zusatzmaterial:

    Heilpflanzenflyer

    Standort und Kooperationspartner

    Partner der Installation ist Schloss Ippenburg bzw. seine Besitzerin und ihre Familie. Der weitläufige Schlossgarten nahe Bad Essen im Osnabrücker Land steht zwischen Ende April und Anfang Oktober über zwei große Gartenfestivals und 12 offene Sonntage der Allgemeinheit (wenn auch gegen Eintritt) zur Verfügung. Er lockt in dieser Zeit ein sehr breites Publikum an, das nicht nur aus dem Umland, sondern zu den Festivals auch überregional und sogar international anreist. Darunter befinden sich Gartenspezialisten wie interessierte Laien auf der Suche nach Inspiration, klassische Spaziergänger_innen sowie verhältnismäßig viele Senior_innen (auf Ausflugsfahrt). Im Ganzen also ein Querschnitt, der im Alltag nicht zwangsweise mit globalen Themen zusammenkommt und darum als Zielgruppe gerade für unseren Ansatz interessant ist. Der Kooperationspartnerin war es wichtig, sich sehr niederschwellig bzw. schnell erfassbar dem Thema „altes Wissen“ zu nähern. Heilpflanzen als Aufhänger passten insofern gut, da diese in dem benachbarten Küchen-Kräutergarten eher unterrepräsentiert sind, also eine gute Ergänzung zu den bereits gezeigten Pflanzen darstellen. Zudem kann man über bekannte heimische Arten, die jede_r im Garten hat oder kennt, gut bei dem/der einzelnen Betrachter_in andocken.

    Budget

    Konstruktion Pflanzkisten und Zubehör (Bau, Anstrich, Substrat/Erde)

    500 €

    Kauf Pflanzen und Zubehör

    500 €

    Design, Lektorat und Druck Wandkarte und Beschilderung

    1100 €

    Design, Druck und Aufhängung Begleitmaterial

    300 €

    Gesamtsumme

    2400 €

    Entwicklungsphasen

    1. Schritt:

    Wahl von Objekt und Thema

    Die Idee, etwas zum Thema Heilpflanzen zu machen und dadurch den großen Kontext Biodiversität aus einer anderen Richtung zu beleuchten und mit Fragen der fairen Nutzung und des Erhalts kulturspezifischen, populärmedizinischen Wissens zu verbinden, bestand im Projekt schon länger. Auch die Projektpartnerin konnte sich dafür begeistern.

    → Unsere hiesige Flora war ein guter erster Ansatzpunkt. Ganz viele kennen Löwenzahn, Giersch, Brennnessel und Ackerschachtelhalm, regen sich nicht selten über diese „Unkräuter“ auf, die schnell einen Großteil des Gartens bevölkern. Die mit diesen Allerweltsarten verbundenen Heileigenschaften  sind aber wenig gekannt oder bereits vergessen. Die populäre Volksmedizin oder das spezifischere Heilwissen nach Hildegard von Bingen können so durch bekannte Pflanzen gut greifbar gemacht werden und gleichzeitig den Blick für ähnliche (oder sehr viel exotischere) Anwendungen im globalen Süden weiten.

    2. Schritt:

    Technische und andere Gegebenheiten prüfen

    Die Installation war zunächst sehr viel komplizierter gedacht: als gepflanzte, also aus den einzelnen Arten bestehende Weltkarte, die für die Besucher_innen rund um die Kontinente dann begehbar gewesen wäre. Dieses war, u.a. hinsichtlich einer ländergenauen Anordnung der Arten, allerdings konzeptionell wie praktisch sehr aufwändig und zudem mit dem von der Kooperationspartnerin vorgegebenen Zeitplan nicht vereinbar. Die Abstrahierung dieser Idee in Form der einzelnen Pflanzboxen und der dazugehörigen Hintergrundkarte kam dann von der Kooperationspartnerin und konnte die zur Verfügung stehende Rasenfläche mit der dahinterliegenden, schönen alten Natursteinmauer letztlich viel effektiver bzw. auffälliger nutzen.

    3. Schritt:

    Inhalte festlegen

    Die darzustellenden Text- und Bildinhalte wurden in lockerer Abstimmung mit der Kooperationspartnerin festgelegt und, anfänglich entwickelt, über zwei Graphiker weiter ausgestaltet und schließlich auf verschiedene Art (Weltkarten-Banner, Info-Schilder, Flyer zum Mitnehmen) aufbereitet (siehe Details).  

    4. Schritt:

    Kostenplanung und Koordination der Handwerker und Dienstleister sowie Vor-Ort-Installation

    Die Holzkisten konnten im schlosseigenen Betriebshof recht zügig gebaut und gestrichen werden. Sie wurden, einmal fertig und am richtigen Ort, dann mit einem gängigen Pflanzsubstrat (lockeres Erde-Mulch-Gemisch) befüllt. Der erste große Schub Pflanzmaterial wurde von der Projektreferentin in einem auf Heilkräuter spezialisierten Gartenbaubetrieb erworben. Für einzelne Arten, die in den Pflanzboxen nicht fehlen sollten, bis Ende April aber noch nicht lieferbar waren, wurden Platzhalter in Form von Ton-Blumentöpfen besorgt.

    Die Installation wurde in ein bis zwei Tagen an ihrem Standort „zusammengesetzt“ bzw. die Wandkarte montiert und die Kontinent-Boxen entsprechend bepflanzt und beschildert.

    → Konzeption, Bau und Fertigstellung der Installation geschahen in einem sehr engen Zeitfenster, da die Kooperationspartnerin das Frühjahrsfestival als Fertigstellungszeitpunkt vorgegeben hatte. Dadurch war die Ausführung im positiven Sinne pragmatisch, brachte aber die Herausforderung mit sich, dass die Pflanzen als sehr frisch in die Erde gesetzt herüber kamen und durch die kalte Witterung Ende April/Anfang Mai einige Frostschäden davon trugen.

    5. Schritt:

    Weitere Betreuung

    Da die Installation über die Zeit attraktiv bleiben soll, muss sie regelmäßig besucht werden, um die Infolabel und Pflanzen zu checken und ggf. zu ersetzen und die Flyer nachzubestücken. Die notwendige gärtnerische Pflege (abdecken, gießen) wird dabei anteilig vom schlosseigenen Gartenpersonal übernommen.

    Nutzerreaktionen

    • „Eine ganz tolle Idee.“
    • „Gefällt uns sehr.“
    • „Gut altengerecht.“
    • „Schade, dass das Wissen so verloren geht.“
    • „Schön, das mit der Kontinent-Anordnung.“
    • „Von den Farben her auf jeden Fall ein Blickfang, dass man neugierig wird und hinschaut.“

    Resümee

    Pro & Contra

    Pro

    • Die Nutzer_innen sind fast durchweg begeistert.
    • Das Thema „Heilpflanzen aus aller Welt“ ist für eine breite Zielgruppe ein sehr spannendes. Viele haben ein gewisses Vorwissen oder generelles Interesse an heimischen Arten, das sie dann weiter (global) ausbauen können. Die Sensibilität für das „Aussterben“ alten Wissens ist oftmals schon da.
    • Die Installation ist auffällig, die bunten Holzkästen auch von der Konstruktion her interessant (Nachbauinteresse).
    • Die Installation ist alten- und behindertengerecht, das einfache Begucken der Pflanzen ohne großes Bücken aber auch für nicht bewegungseingeschränkte Menschen angenehm.
    • Die Installation ist relativ einfach (und recht günstig) nachzubauen.

    Contra

    • Ein Großteil der Pflanzen müsste in unseren Breiten eigentlich im Gewächshaus stehen, darum ist die Frage, wie diese, gerade im Frühjahr mit noch kalten Nächten, mittelfristig üppig und lebendig bleiben. Einige Pflanzen zu ersetzen wird darum nicht ausbleiben.
    • Die Anordnung der Pflanzen ist eine abstrahierte nach Kontinenten. Einzelne Besucher_innen wünschten sich noch mehr System, z.B. eine zusätzliche Ordnung nach Anwendungsgebieten.
    • Die Frage der Patentierung/Biopiraterie als ein Hintergrundthema der ausgestellten Pflanzen wird nicht von allen sofort erfasst.
    • Einzelne wünschen sich direkt an der Installation noch mehr weiterführende Informationen zum Gebrauch bzw. der „Zubereitung“ einzelner Pflanzen bzw. ihrer Heilextrakte.

    Lernerfahrungen

    • Die Beschäftigung mit der Installation ist sehr individuell. Einige Besuchende sind rein visuell angezogen, schauen nur kurz in einzelne Kästen rein und gehen dann weiter. Andere schauen genauer hin und finden Infos und Eindrücke, die sie abfotografieren oder die ihnen hier als Zusatzinformation noch fehlen.
    • Die große Weltkarte an der Wand, eigentlich als der eigentliche Eyecatcher gedacht, geht erstaunlicherweise etwas unter. Die dortigen Inhalte werden so nicht von allen wahrgenommen. Viele sind durch die bunten Kisten angelockt.
    • Es war gut, von der Ursprungsidee, einer gepflanzten Weltkarte, Abstand zu nehmen, da diese sich optisch und auf die Schnelle nicht erschlossen hätte. Eine gewisse Länder-Anordnung innerhalb der Boxen hätte man aber vornehmen können.

    Mehr zu diesem Thema

    Buchtipps:

    • Rudi Beiser: Vergessene Heilpflanzen - Botanik, Volksheilkunde und Anwendungen, AT Verlag 2016
    • Helga Ell-Beiser & Rudi Beiser: Heilpflanzen-Tinkturen, Wirksame Pflanzenauszüge selbst gemacht, Ulmer 2017
    • Elfie Courtenay: Heilpflanzen, mankau-Verlag 2017

    Externe Links:

    Heilpflanzen für den eigenen Garten & Balkon: Wer Interesse hat, die gezeigten Arten selbst zu hegen, wird hier fündig, kann die Pflanzen kaufen oder nach interessanten Infos bzgl. ihrer Anwendungs- und Einsatzgebiete suchen (letzter Aufruf 2017/05/11)

    http://www.kraeuter-und-duftpflanzen.de/

    Heilpflanzen zum Selbstbestimmen: Diese etablierte Datenbank hilft bei der Bestimmung aller heimischen (Heil-) Pflanzenarten und informiert zu Verbreitung, Gefährdung, Schutz und Ökologie (letzter Aufruf 2017/05/11)

    www.floraweb.de

    Heilpflanzen und Wissensweitergabe: Überblick über den HelpAge-Förderschwerpunkt der Wissensweitergabe mit Projekten in Peru zu Heilpflanzen- und Kartoffelvielfalt (letzter Aufruf 2017/05/11)

    http://www.helpage.de/wissensweitergabe.php

    Heilpflanzen und Hintergründe: Gute Übersicht über Heilpflanzennutzung weltweit mit verschiedenen weiterführenden Links des vom BMBF geförderten Projektes „Pflanzenforschung“ (letzter Aufruf 2017/05/11)

    http://www.pflanzenforschung.de/de/journal/journalbeitrage/pflanzenvielfalt-wirkt-heilpflanzen-und-ihre-bedeutung-10103

    Heilpflanzen und Gefährdung: Schneller Überblick zur Frage der nachhaltigen Wildsammlung von Heil- und Aromapflanzen (letzter Aufruf 2017/05/11)

    http://www.floraweb.de/map-pro/flyer_german.pdf   

    Heilpflanzen und fairer Ausgleich I: Infos zur fairen Nutzung wilder Pflanzenressourcen gibt die englischsprachige Homepage der FairWild Foundation (letzter Aufruf 2017/02/10)

    http://www.fairwild.org/

    Heilpflanzen und fairer Ausgleich II: Einen Überblick über die bestehenden rechtlichen Vereinbarungen auf internationaler Ebene zum Thema Naturressourcen-Nutzung und gerechtem Vorteilsausgleich bietet diese Unterseite der UN-Dekade Biologische Vielfalt (letzter Aufruf 2017/02/10)

    http://www.undekade-biologischevielfalt.de/un-dekade/die-un-dekade-biologische-vielfalt/konvention-ueber-die-biologische-vielfalt-cbd/

    Heilpflanzen und Potentiale: Unterseite des Bundesamtes für Naturschutz zu pflanzlichen und tierischen Wirkstoffen aus der Natur

    http://www.natgesis.bfn.de/natgesis_medizin-natur.html   

    Biopiraterie für Anfänger: Kurzüberblick und Aktionsmöglichkeiten der BUKO-Kampagne gegen Biopiraterie (letzter Aufruf 2017/05/11)

    http://www.biopiraterie.de/   

    Biopiraterie für Fortgeschrittene: Artikel der Bundeszentrale für politische Bildung zur Auseinandersetzungen um das "grüne Gold der Gene"  (letzter Aufruf 2017/05/11)

    http://www.bpb.de/gesellschaft/medien/wissen-und-eigentum/73335/marktinteressen-und-biopiraterie?p=all  

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